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25
02
2020
Berlin

Bahn-WM in Berlin mit sechs Fahrern des rad-net ROSE Teams

Theo Reinhardt im Trikot des rad-net ROSE Teams. Foto: Mareike Engelbrecht/rad-net ROSE Team

Morgen beginnt die Bahn-Weltmeisterschaft in Berlin. Für die Heim-WM wurden vom Bund Deutscher Radfahrer (BDR) mit Maximilian Beyer, Felix Groß, Theo Reinhardt, Leon Rohde, Nils Schomber und Domenic Weinstein sechs Rennfahrer des rad-net ROSE Teams nominiert. Sie machen damit den Großteil des achtköpfigen Aufgebots im Ausdauerbereich aus.

Im Mittelpunkt steht natürlich die Mannschaftsverfolgung. Sven Meyer, Sportlicher Leiter des rad-net ROSE Teams und Ausdauer-Bundestrainer, will mit seinem Vierer die Olympia-Qualifikation absichern und muss dafür, wenn der direkte Konkurrent Frankreich gewinnen sollte, mindestens unter die besten Acht fahren – eine Vorgabe, die nach den bisherigen Leistungen in diesem Winter keine allzu große Hürde darstellen sollte. «Wir wollen einen möglichst guten Wettkampf abliefern. Das Ziel ist es, eine Zeit unter 3:50 Minuten zu fahren. Wenn die Bedingungen gut sind, wäre das möglich. Die Jungs sind sehr fokussiert und motiviert.»

Angeführt wird die WM-Mannschaft von Theo Reinhardt. Der Berliner will gemeinsam mit Roger Kluge (Lotto-Soudal) den Titel im Zweiermannschaftsfahren vor heimischen Publikum verteidigen. «Im Zweiermannschaftsfahren ist auf jeden Fall eine Medaille drin. Ob es allerdings gut ist im Olympiajahr Weltmeister zu werden, muss man sehen. Aber natürlich wollen wir in Berlin gewinnen», so Meyer.

Der Vize-Welt und -Europameister in der Einerverfolgung Domenic Weinstein will in seiner Spezialdisziplin auch wieder aufs WM-Podest. Der 25-Jährige ist nach seinen Knieproblemen im Winter wieder fit: «Er kann wieder schmerzfrei trainieren und fahren. Aber wir müssen gucken, wofür es für ihn nach seinen Kniebeschwerden reicht», erklärte Meyer. Zudem hat hier auch Felix Groß Medaillenchancen, nachdem er bei der EM schon Dritter geworden war. «Groß hat einen großen Schritt gemacht. Aber man muss auch ehrlich sein: Wenn Filippo Ganna am Start steht, geht es in der Regel für alle nur noch um Platz zwei.» Der Italiener hatte beim Bahn-Weltcup in Minsk den Weltrekord auf unglaubliche 4:02,647 Minuten verbessert.

Weiter kommt Maximilian Beyer im Scratch zum Einsatz.

Am Mittwoch steht zunächst die Qualifikation in der Mannschaftsverfolgung auf dem Programm, die Entscheidung fällt am Donnerstag. Zudem wird am zweiten Wettkampftag um die Medaillen im Scratch gefahren. In der Einerverfolgung wird am Freitag der Titel vergeben und am Sonntag geht es im Zweiermannschaftsfahren um die Medaillen.