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04
07
2022
Diekirch

Benz holt Bronze bei U23-DM, wieder drei Fahrer in der Top-Ten

Pirmin Benz fuhr bei der U23-DM zur Bronzemedaille. Foto: Mareike Engelbrecht

Das rad-net ROSE Team konnte bei der Deutschen U23-Meisterschaft auf der Straße überzeugen und holte mit Pirmin Benz die Bronzemedaille. Schneller als der 21-Jährige waren nach 149 Kilometern rund um das luxemburgische Diekirch nur Jannis Peter (P&S Benotti) und Hannes Wilksch (DSM Development Team).

Von Beginn an drückte das rad-net ROSE Team dem Rennen, welches als Drei-Länder-Meisterschaft mit Luxemburg und der Schweiz ausgetragen wurde, seinen Stempel auf. Zuerst schickte es Leon Heinemann in die Flucht und als der zurückgeholt worden war, griff Nicolas Heinrich ebenfalls alleine an. 75 Kilometer vor dem Ziel wurde aber auch er wieder eingeholt. Danach ging eine sechsköpfige Gruppe, in der mit Moritz Kretschy der nächste rad-net ROSE-Fahrer vertreten war. Das Sextett hatte zwischenzeitlich rund drei Minuten Vorsprung auf das inzwischen sehr Feld, wurde aber dennoch etwa 15 Kilometer vor dem Ziel wieder gestellt.

Damit war das Finale eröffnet. Am letzten Anstieg gab es mehrere Attacken, wodurch sich der spätere Sieger gemeinsam mit einem Schweizer absetzen konnte. Die weiteren Medaillen wurden im Sprint vergeben. Im Fotofinish setzte sich Benz gegen Alexander Tarlton (Lotto – Kern Haus) durch und fuhr zu Bronze. «Endlich, ich bin so erleichtert. Ich freue mich riesig über die Medaille», sagte Benz im Ziel. «Ich habe so sehr gehofft, nicht wieder die Holzmedaille zu holen.» In der Woche zuvor hatte der Ohlsbacher bei der Zeitfahr-DM der U23-Klasse den undankbaren vierten Platz belegt – nur fünf Sekunden hinter Rang drei.

Aber nicht nur Pirmin Benz zeigte eine starke Leistung bei den U23-Titelkämpfen. Wie schon bei der Zeitfahr-DM, fuhren insgesamt drei rad-net ROSE-Fahrer in die Top-Ten: Moritz Kretschy belegte den sechsten Rang, Tobias Buck-Gramcko – vergangene Woche Vize-Meister im Zeitfahren – wurde Neunter. Zudem bestimmten Leon Heinemann und Nicolas Heinrich das Rennen maßgeblich mit. «Die Jungs sind ein richtig gutes Rennen gefahren, waren immer präsent und haben alles unter Kontrolle gehabt», lobte Lucas Liß, Sportlicher Leiter des rad-net ROSE Teams. «Es macht Spaß zu sehen, dass sie in den vergangenen Wochen noch einmal einen großen Sprung nach vorne gemacht und sich sehr gut weiterentwickelt haben. Die jüngsten Resultate zeigen einmal mehr, dass wir eine sehr große Leistungsdichte haben und das stärkste U23-Team in Deutschland sind.»

Die Meisterschaften beschließen als Highlights die erste Saisonhälfte. Nun haben die Rennfahrer des rad-net ROSE Teams erst einmal eine kurze Sommerpause, ehe der zweite Teil der Saison ansteht. «Da wollen wir dann natürlich wieder angreifen», so Liß.