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30
08
2021
Nürnberg

Deutschland-Tour: Uhlig kämpferischster Fahrer – «Haben gezeigt, was sie drauf haben»

Henri Uhlig wurde bei der Deutschland-Tour mit der roten Rückennummer ausgezeichnet. Foto: Mareike Engelbrecht

Die Rennfahrer des rad-net ROSE Teams haben bei ihrem Einsatz mit der deutschen Nationalmannschaft gemeinsam mit den WorldTour-Profis John Degenkolb und Jonas Rutsch die Etappen der Deutschland-Tour maßgeblich mitbestimmt. Henri Uhlig durfte sogar einen Tag die rote Rückennummer des aktivsten Fahrers tragen.

Auf der ersten Etappe von Stralsund nach Schwerin über 191,4 Kilometer war Uhlig Teil der Ausreißergruppe des Tages, die jedoch keine Chancen auf den Tagessieg hatte, da die Teams der Sprinter alles auf einen Massensprint setzten. Am zweiten Tag war es dann Jannis Peter, der auf dem Teilstück von Sangerhausen nach Ilmenau über 180,6 Kilometer als einziger deutscher Rennfahrer den Sprung in die Spitzengruppe schaffte.

Auch auf der 193,9 Kilometer langen dritten Etappe von Ilmenau nach Erlangen präsentierten sich die rad-net ROSE-Rennfahrer stark. Zunächst gewann Peter die erste Bergwertung, dann löste sich wieder eine Ausreißergruppe, zu der wieder Uhlig gehörte und die erst innerhalb der letzten zehn Kilometer wieder gestellt wurde. Das überzeugte die Jury und zeichnete den 20-Jährigen mit der roten Rückennummer aus, die er auf der Schlussetappe von Erlangen nach Nürnberg über 156,3 Kilometer tragen durfte. «Es standen so viele Zuschauer am Straßenrand, die mich angefeuert haben, das hat richtig Spaß gemacht und die harte Arbeit hat sich für die rote Rückennummer gelohnt», freute sich Uhlig nach seinem zweiten Tag in der Ausreißergruppe. «Dass mir das in meiner Heimatregion gelungen ist, hat mich richtig stolz gemacht.»

«Die Jungs sind richtig stark gefahren, alle vier», lobte Jonas Rutsch neben Uhlig und Peter auch die beiden rad-net ROSE-Fahrer Pirmin Benz und Jakob Geßner, die das sechsköpfige Nationalteam bei der Deutschland-Tour vervollständigten. Und Degenkolb sagte: «Es hat richtig Spaß gemacht, mit den Jungs zu fahren. Sie haben gezeigt, was sie drauf haben. Und ich denke, sie haben auch eine Menge gelernt und viel Motivation für die kommenden Rennen mitgenommen.»