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02
06
2020
Hohenstein-Ernstthal

Pakalski Fünfter auf dem Sachsenring

Henrik Pakalski beim 72. Sachsenringradrennen. Foto: Mareike Engelbrecht

Henrik Pakalski vom rad-net ROSE Team hat beim 72. Sachsenringradrennen, das erste Radrennen in Deutschland seit Ausbruch der Corona-Pandemie, einen guten fünften Platz belegt. Während drei Ausreißer den Sieg unter sich ausmachten, wurde der 21-Jährige nach 120 schweren Kilometern im Sprint des Hauptfeldes um Platz vier Zweiter.

Vom Start weg war hohes Tempo im Feld – und die Rennfahrer des rad-net ROSE Teams immer vorne mit dabei. Bereits in der ersten von 34 Runden auf der 3,5 Kilometer langen Autorennstrecke eine neunköpfige Gruppe mit Linus Rosner vom Feld absetzen. Nach rund 30 gefahrenen Kilometern konnte eine weitere Gruppe mit sechs Rennfahrern, darunter Pirmin Benz und Jakob Geßner nach vorne aufschließen und kurze Zeit später schafften vier weitere Fahrer mit Tobias Buck-Gramcko und Nicolas Heinrich auch noch den Sprung nach vorne, sodass 20 Fahrer an der Spitze des Rennens lagen – fünf davon aus dem rad-net ROSE Team.

Aus dieser nun großen Gruppe gab es mehrere Attacken, die aber nicht von Erfolg gekennzeichnet waren. Als die letzte Rennstunde angebrochen war, machte zunächst der zweite Teil des Feldes, in dem unter anderem mit Pakalski weitere rad-net ROSE-Fahrer vertreten waren, Dampf und fuhr zur ersten Verfolgergruppe auf und alles lief wieder zusammen. Aber das Rennen beruhigte sich nicht und es gab wieder Attacken. Drei Fahrer konnten sich absetzen und machten die Podestplätze unter sich aus.

Während Tobias Nolde (P&S Metalltechnik) das Rennen schließlich als Solist gewann, spurteten die rad-net ROSE-Fahrer noch um die weiteren Plätze. Henrik Pakalski musste sich im Spurt um Platz vier nur Richard Banusch (LKT-Team Brandenburg) geschlagen geben und wurde Fünfter. Das Ergebnis rundeten seine rad-net ROSE-Teamkollegen Pirmin Benz und Felix Groß auf den Plätzen neun und zehn ab.

«Zufrieden bin ich mit den Ergebnis nicht. Es ist schade, dass die drei vorne weg gekommen sind. Dann hat das Team P&S immer aufgepasst und die Nachführarbeit gestört. Zufrieden bin ich aber mit dem Sprint, der mir gezeigt hat, dass es fürs Podest hätte reichen können», bilanzierte Henrik Pakalski nach dem Rennen.