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27
03
2020
Hagen

Rennfahrer des rad-net ROSE Teams bleiben trotz Corona-Krise motiviert

Die Straßenfahrer des rad-net ROSE Teams 2020. Foto: Mareike Engelbrecht/rad-net ROSE Team

Aufgrund der Corona-Pandemie stehen derzeit auch beim rad-net ROSE Team die Räder still – zumindest was den Rennbetrieb angeht. Untätig sind die Rennfahrer aber nicht, sondern sammeln weiter fleißig Trainingskilometer.

«Jeder trainiert nach einem individuell angepassten Trainingsplan. Einige Rennfahrer hatten ihre Ziele in der Frühjahrssaison, andere im Sommer gesetzt. Also trainieren sie so, um entweder die Form zu kompensieren, oder sich weiter zu steigern», sagt Ralf Grabsch, Sportlicher Leiter des rad-net ROSE Teams. «Das ist natürlich nicht einfach ohne Rennen, aber dank des guten Wetters hat man wenigstens optimale Bedingungen. Noch sind alle motiviert und ich unterstütze die Jungs, wo ich nur kann.»

Dahinter steckt auch die Hoffnung, dass im Laufe des Jahres der Rennbetrieb wieder aufgenommen werden kann. «Aber es ist sehr schwierig. Tagtäglich gibt es neue Situationen rund um das Coronavirus. Momentan gibt es kein Gegenmittel und auch wenn die Zahlen der Erkrankten zurückgehen sollte, heißt es nicht, dass man wieder Rennen fahren kann. Aber klar, die Hoffnung ist da, und ich würde mich freuen, wenn wir die zweite Saisonhälfte bestreiten können», so Grabsch.

Hart getroffen von der Corona-Krise sind auch die Bahnradsportler des rad-net ROSE Teams. Theo Reinhardt & Co. waren nach ihrer geschafften Qualifikation in der Vorbereitung zu den Olympischen Spielen in Tokio, ehe diese auf 2021 verschoben wurden. «Aufgrund der aktuellen Lage für mich die absolut richtige Entscheidung, auch wenn natürlich die vergangenen Jahre alle auf diese eine Woche ausgerichtet waren. Nun heißt es umdenken, wer weiß wo uns ein Jahr mehr Vorbereitung hinbringt», bleibt Reinhardt aber motiviert.