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20
07
2020
Záboří/Lidice

Rosner Gesamtsechster bei Lidice 2020

Linus Rosner beim Sachsenringradrennen 2020. Foto: Mareike Engelbrecht

Linus Rosner vom rad-net ROSE Team ist bei der zweitägigen tschechischen Etappenfahrt Lidice 2020 nach zwei guten Platzierungen auf den sechsten Gesamtrang gefahren.

Im ersten Rennen über 170 Kilometer in und um Záboří war Rosner Teil einer kleinen Spitzengruppe, die sich rund 50 Kilometer vor dem Ziel vom Feld gelöst hatte. Zunächst lagen der 19-Jährige sowie drei weitere Fahrer an der Spitze des Rennens, nach und nach konnten weitere Fahrer aufschließen. «Das Feld hat dann komplett rausgenommen und wir hatten schnell fünf Minuten und mehr Vorsprung», berichtet Rosner. Die Gruppe machte den Tagessieg unter sich. Allerdings haderte der rad-net ROSE Fahrer damit, die «falsche Seite gewählt» zu haben, wurde beim Sieg von Timon Loderer (Hrinkow Advarics Cycleang) aber noch guter Achter.

Das Feld, in dem mit Henri Uhlig, Henrik Pakalski und Jakob Geßner noch drei weitere rad-net ROSE-Fahrer vertreten waren, erreichte mit über sieben Minuten Rückstand das Ziel.

Am zweiten Tag fiel nach 99 Kilometern in Lidice die Entscheidung im Massensprint. Rosners rad-net ROSE-Teamkollegen zogen ihm den Sprint an und brachten ihn gut in Position, doch Uhlig stürzte in der letzten Kurve. «Linus wurde durch meinen Sturz blockiert und rollte nur als 16. ins Ziel», bedauerte Uhlig, der tags zuvor auch schon gestürzt war, sich aber außer Schürfwunden keine größeren Verletzungen zuzog. Der Tagessieg ging an den Tschechen Adam Toupalik (Elkov-Kasper).

Trotzdem konnte sich Linus Rosner im Gesamtklassement noch verbessern und beendete die Rundfahrt auf dem sechsten Rang, zeitgleich mit Sieger Loderer. «Ich bin mit dem Rennen und meiner Form sehr zufrieden. Auch das Team ist gut drauf und ich blicke zuversichtlich auf die nächsten Rennen», bilanzierte Rosner.