Loading...
14
03
2021
Umag

Uhlig bei Istrian Spring Trophy erneut hervorragender Zweiter

Henri Uhlig (Mitte, schwarzer Helm) spurtete auf der Schlussetappe der Istrian Spring Trophy auf Rang zwei. Foto: Mario Stiehl

Zum Abschluss der Istrian Spring Trophy (UCI 2.2) ist Henri Uhlig vom rad-net ROSE Team erneut auf einen starken zweiten Platz gespurtet. Schneller als der 20-Jährige war nach 148 Kilometern von Marčana nach Umag nur Mihkel Räim (Mazowsze Serce Polski), der im vergangenen Jahr bei Israel Start-Up Nation noch auf WorldTour-Niveau gefahren hat.

Nach 35 Kilometern war eine dreiköpfige Spitzengruppe aus dem Peloton davongefahren. Zehn Kilometer setzte eine Verfolgergruppe um Jannis Peter (rad-net ROSE Team) nach, die allerdings erst viele Kilometer später den Anschluss nach vorne schaffte. In der Zwischenzeit hatte es auch begonnen, heftig zu regnen – und das sollte sich bis ins Ziel nicht mehr ändern.

Kurz vor dem Ziel allerdings – bei noch vier zu fahrenden Kilometern – konnte das Peloton die Ausreißer noch einholen, so dass die Entscheidung im Massensprint fiel. In dem war Räim vor Uhlig, der schon im Prolog Zweiter geworden war, und Jakub Mareczko (Vini Zabù) am schnellsten.

«Ich hätte zuvor nicht gedacht, dass ich zweimal bei der Rundfahrt aufs Podest komme. Die Rundfahrt war echt top besetzt und zudem war es meine erste internationale Rundfahrt in der Elite-Klasse», freute sich Uhlig über seine Ergebnisse. «Bei der Bergetappe war klar, dass die nichts für mich ist, also habe ich mich dort rausgehalten und meine Teamkollegen unterstützt. An den anderen Tagen haben die Jungs immer alles für mich gegeben. Heute war es eine reine Mannschaftsleistung und ich habe es ihnen zu verdanken, dass ich heute im Finale vorne mithalten konnte.»

In der Gesamtwertung war Jakob Geßner bester Rennfahrer des rad-net ROSE Teams, nachdem er sich auf der Bergetappe am gestrigen Samstag im Klassement nach vorne gearbeitet hatte. Er belegte mit 39 Sekunden Rückstand den 20. Platz. Der Rundfahrtsieg ging derweil an Finn Fisher-Black (Jumbo-Visma Development Team), der sich auf der Schlussetappe noch auf Rang eins schob.

«Ich denke, die Resultate der vergangenen Tage pushen uns noch einmal richtig. Das gibt Motivation für die weitere Saison, wenn sie hoffentlich so stattfindet wie geplant. Dann können wir dieses Jahr, denke ich, richtig was reißen. Wir sind alle auf einem guten Weg», so Uhlig.