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04
10
2021
Grenchen/Münster

Vier rad-net ROSE-Fahrer im Aufgebot für Bahn-EM – Geßner beim Münsterland-Giro als Ausreißer unterwegs

Jakob Geßner war beim Münsterland-Giro als Ausreißer unterwegs. Foto: Mareike Engelbrecht

Morgen beginnt in Grenchen in der Schweiz die Bahn-Europameisterschaft. Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) hat für die Titelkämpfe auch vier Rennfahrer des rad-net ROSE Teams nominiert. Tobias Buck-Gramcko, Felix Groß, Nicolas Heinrich und Theo Reinhardt wollen in den verschiedenen Diszuplinen um die Medaillen fahren.

Für Buck-Gramcko und Heinrich wird es der erste Einsatz bei einer internationalen Meisterschaft in der Elite-Klasse sein. Nachdem sie vor zwei Jahren U19-Weltmeister in der Mannschaftsverfolgung mit Weltrekord wurden, wollen sie nun gemeinsam mit Groß und Reinhardt auch in der Elite ihr Können unter Beweis stellen. Während Groß unter anderem auch auf die Einerverfolgung abzielt, will Reinhardt gemeinsam mit seinem Madison-Stammpartner Roger Kluge (Lotto-Soudal) im Zweiermannschaftsfahren nach Gold greifen. Bislang konnte das Duo zweimal WM-Gold und einmal Bronze gewinnen. Bei den Europameisterschaften holten sie einmal Silber.

Am vergangenen Wochenende waren die Rennfahrer des rad-net ROSE Teams beim Sparkassen Münsterland-Giro im Einsatz. Jakob Geßner lag in der Ausreißergruppe des Tages lange an der Spitze des Rennens, das von andauerndem Regen und starkem Wind geprägt war. Die Gruppe um Geßner holte bis zu vier Minuten Vorsprung heraus, ehe rund 100 Kilometer vor dem Ziel die erste Bergwertung erreicht wurde und dort das Verfolgerfeld zerriss. Angeführt von den WorldTeams Deceuninck-Quick Step und Bora-hansgrohe konnte sich eine Gruppe mit etwa 20 Mann um die Top-Sprinter Mark Cavendish (Deceuninck-Quick Step), Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) und André Greipel (Israel Start-Up Nation) auf der Windkante vom Feld lösen, die 40 Kilometer später zur Spitze aufschloss.

Damit war das Finale eröffnet und die Rennfahrer, die schon lange als Ausreißer unterwegs waren, fielen nach und nach zurück. Bester rad-net ROSE-Fahrer in dem stark besetzten Feld mit fünf WorldTeams war nach 188,5 Kilometern Linus Rosner auf Rang 45. Der Sieg ging an den britischen Topstar Cavendish.